ZuFRIEDENheit

Zufriedenheit ist unser Schlüssel für Erfolg.

 

Natürlich wollen alle zufrieden sein, Gelassenheit ist das Schlüsselwort, aber es gibt Menschen, die machen ihre Zufriedenheit vollkommen abhängig von Anderen.

 

Ist das richtig? Kann das gut gehen?

Natürlich ist es schön, wenn ich vom Chef gelobt werde. Toll ist es, wenn mein Partner sieht, was ich alles zuhause getan habe. Ja.

 

Aber es ist nicht der Schlüssel für unsere Zufriedenheit.

 

Im beruflichen Kontext ist es für Manche wirklich schwer, zufrieden zu sein. Der eigene Perfektionismus steht uns oft im Weg:

Der Vortrag steht, ist aber noch nicht geübt.

Das Dokument ist geschrieben, aber ist es so wirklich gut?

 

Jetzt frage ich: WER weiß das außer mir selber? NIEMAND.

 

2016 hat eine gesetzliche Krankenkasse eine bundesweiteUmfrage bei Arbeit-nehmern durchgeführt und festgestellt, welche Kriterien für die berufliche Zufriedenheit ausschlaggebend sind, bzw. keine Zufriedenheit aufkommen kann:

 

* ständiger Termindruck -> 38 %

* schlechtes Arbeitsklima -> 36 %

* Überstunden -> 24 %

* ständige Erreichbarkeit und

* mangelnde Pausen

 

Was also kann ich machen, um diesen Unzufriedenheitsfaktoren entgegen zu treten?

 

1. meine persönlichen Stressfallen erkennen

 

2. Beruf und Privates in Einklang bringen

 

3. Fair mir, meinen Kollegen und Mitmenschen gegenüber sein

 

Und wenn ich alles zusammen betrachte, frage ich mich: bin ich zufrieden?

 


1. Weiß ich, wann ich "gut drauf" bin? Kenne ich meine eigenen HOCHzeiten am Tag? Habe ich schon mal festgestellt, was genau mich an den Äußerungen meiner Kollegen auf die Palme bingt?

 

Stress lässt sich nicht immer vermeiden, aber ganz viele Situationen können wir vermeiden oder umgehen. Wichtig ist es z.B. zu wissen, wann kann ich gut konzentriert arbeiten und wann kann ich eher ein Gespräch führen. Wann ist es sinnvoll, etwas zeitlich anders zu planen oder vielleicht sogar ganz zu lassen?

 

Nicht zu unterschätzen ist auch die Kenntnis über meine Aufgabe und Rolle im Unternehmen an sich. Manchmal machen wir Aufgaben, die wir eigentlich gar nicht machen müssten, die wir aber irgendwann mal übernommen haben. Vielleicht ist es an der Zeit, diese wieder zurück zu deligieren.

 

2. Beruf und Privat - das ist oft schwer in Einklang zu bringen, insbesondere wenn ein Bereich gerade besonders stressig ist.

Was also kann ich machen, damit meine Arbeit nicht unter Spannung gerät, weil ich Ärger mit den Handwerkern habe oder der Garten heute Abend dringend gegossen werden und ich noch einen Telefontermin im Büro wahrnehmen muss?

 

Mein Schlüsselwort hierfür ist GRENZEN setzen. In beiden Bereichen. Grenzen und Absprachen, die ganz klar kommuniziert werden. Auch eine genaue Planung beider Bereiche ist oft hilfreich.

 

3. Fairness ist ein wichtiger Bestandteil in unserem Leben mit anderen Menschen. Und mit mir selber.

Nicht immer ist es dem Kollegen möglich, den Termin entsprechen vorzubereiten. Da kann ich verständnisvoll fragen, ob er ggf. Hilfe benötigt.

Oder ich schaffe es nicht, die Bilder für die Präsentation rechtzeitig zu beschaffen.

Um auch hier nicht in Stress zugeraten, empfehle ich den Selbstcheck:

ist es jetzt notwendig, DIESE Fotos zu besorgen oder geht es heute nicht auch mal ohne?

 

Fazit:

* Nehmen Sie sich mehr Zeit, gerade in stressigen Momenten.

Es ist tatsächlich so, dass etwas mehr Ruhe im stressigen Moment die Situtation entschärfen kann.

 

* Suchen Sie Kontakt zu Ihren Kollegen, gerade wenn es eigentlich unmöglich scheint.

Es ist keine Schwäche, um Hilfe zu bitten. Oder einfach mal über dieses Thema zu sprechen. Vielleicht hat ja die Kollegin eine ganz einfache Idee, das Problem zu beheben.

 

* Und nicht zuletzt: setzen Sie Schwerpunkte für die Woche und für den Tag. Verfolgen Sie konsequent Ihr Anliegen. Halten Sie sich an Ihre Planung, auch wenn es gerade keinen Spaß macht.

Lassen Sie Ihren Ehrgeiz nicht Überhand gewinnen. Niemand dankt es Ihnen mehr als Sie sich selber.

 

Sie werden sehen, im Miteinander mit sich und den Kollegen und Mitmenschen wird es so leichter.

 

Machen Sie es gut, seien Sie zuFRIEDEN!